Eigene Gedichte

Wenn meine Gedanken um Theresia und ihre Spiritualität kreisen, kommt es ab und zu vor, dass sich diese Gedanken in lyrischer Form wiederfinden, und

das ist dabei entstanden:

Verlass

Die Menschen durchwandern, mal kürzer, mal lang
diese Welt, oft voll Sorgen und Leid,
und werden sie älter, gesteh' n sie oft bang:
Diese Welt ist sehr buckelig, ihr Leut' .

Und schlägt dann das Schicksal eines Tags heftig zu,
wirft Menschen aus Wegen und Bahn,
Verzweiflung und Angst bringen sie aus der Ruh' ,
die Suche nach Hilfe fängt an.

Zum Glück gibt es Menschen, die zu einem steh' n,
die lieben und gern Freunde sind,
die zuhören können, die Wege mit gehen,
beschützen wie sonst nur ein Kind.

Und immer verlassen, das hast DU gesagt,
auf DICH kann man sich Tag und Nacht.
DU hilfst, wo DU kannst, oft ohne gefragt,
schickst vom Himmel manch' Rosenpracht.

Was hätt' mancher Mensch ohne DICH wohl getan,
ohne Hilfe und Beistand von DIR ?
So fängt man getrost neue Wege gern an,
drum, Theresia, so danken wir DIR !

Rettung

Beten
zu dir
macht immer Sinn
denn du bist Rettung
Theresia

Angst

Viele Menschen in unserer heutigen Zeit haben
Angst
vor Einsamkeit
vor Verlassenwerden
vor Enttäuschungen
vor Schicksalsschlägen
vor Krankheiten
vor dem Tod
vor Sorgen
vor Nöten
vor Katastrophen
vor dem Alleinsein
vor dem Scheitern
vor Schmerzen
vor der Zukunft
vor einem Neubeginn
vor Versagen
vor Fehlern
vor sich selbst

keine Angst zu haben braucht man vor GOTT

Ich will

Ich will zu ihr halten,
die ich verehre.

Ich will nicht berechnen,
was es mich kostet.
Ich will nicht überlegen,
ob es sich lohnt.
Ich will nicht kalkulieren,
was es mir bringt.
Ich will nicht wissen,
was mich erwartet.
Ich will nicht erwarten,
alles zu haben.
Ich will zu ihr halten,
die ich verehre.

ABCdarium

Theresia, durch dich atme ich...

Angstlosigkeit
Beistand
Christus
Dankbarkeit
Ehrfurcht
Fürsprache
Glauben
Hilfe
Impulse
Jesus
Kulanz
Liebe
Mut
Nächstenliebe
Opferbereitschaft
Poesie
Quellen
Rat
Schutz
Treue
Unterstützung
Vertrauen
Wohlwollen
Zuversicht

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Rosen

Rosen
edle Blumen
vom Himmel fallend
als Hilfe für uns
Danke

Lebensweg

Es ist wohl ganz wichtig,
ein Ziel sich zu setzen
und diesem Ziel fest nach zu geh'n.
Denn ohne ein Ziel
wär das Leben dann nichtig,
man wird kaum den Sinn darin seh'n.

Doch schaut man die Welt an,
sieht man zum Entsetzen,
das "Goldene Kalb" ist stets hier.
Die Menschen, sie beten
das Götzenbild an,
bestehend aus Macht, Geld und Gier.

Ich frag mich, ob sie
wirklich glücklicher sind
mit Geld, Reichtum und Macht,
denn eins ist gewiss,
das ändert sich nie
mit dem Hemd, ohne Taschen gemacht.

Den Lebensweg schreiten
mit dem Ziel, Gott, zu DIR,
das wäre viel besser, sag' ich.
Du würdest ihn gern
ohne Zögern begleiten,
drauf vertrauen kann man sicherlich.

Und wenn dann bei allen
Gefahren und Schmerzen
Theresia auch fest zu mir steht,
dann bin ich voll Hoffnung,
lass' gerne mich fallen
und weiß, dass es gut weiter geht.

Sicherheit

Ich treffe auf Theresia.
Ich bin unsicher.
Ich fahre nach Lisieux.
Ich bin unsicher.
Ich bleibe fünf Tage.
Ich lese ihre Biographie.
Ich bin unsicher.
Sicherheit macht sich langsam breit.

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Theresia

Theresia
Hilft
Ewiglich und
Ruht sich
Einfach nicht
Sagt sie
Im Himmel
Aus
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Gottvertrauen

Hab Gott-ver-trau-en
Dann wird dir nichts ge-sche-hen
so sagt Thé-rè-se

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Liebe

Zwei Bäume, deren Wurzeln weit
in der Erde, eng umschlungen,
werden eins im Lauf der Zeit,
Bilder, die zu oft entsprungen.

Glaubt man doch, dass solche Pracht
ewig hält in diesem Sein,
nicht nur heut' , am Tag, bei Nacht,
ewig heißt's beisammen sein.

Glaubt man, oh erbärmlich Geiste,
sieht man, stirbt doch einer fort,
welkt der andre Baum, das meiste
ist gescheh'n an diesem Ort.

Armer Mensch, was ist zu tun?
Kannst du jemals es erfahren?
Hilflos, ratlos stehst du nun,
würdest gern den Baum noch wahren.

Hast du Glück, ist dieser Baum
kräftig, um allein zu leben.
Hast du's nicht, ist bös' der Traum,
nach seinem Ende wird er streben.

Wie ist dieses nun zu nennen?
Liebe? Freundschaft? Sympathie?
Die, die glauben, es zu kennen,
wissen, Liebe tauft man sie.

Selig, Mensch, der du genießt
echte Liebe, Gottes Gnad ,
Frucht, die wie am Baume sprießt
wird vollkommen in der Saat.
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Bete!

Theresia
liebt sehr
die Menschen hier.
Vertrau dich ihr an.
Hab Mut!
Bete!

Wege

WEGE haben ein Ziel
WEGE sind oft holprig
UMWEGE sind oft nötig
WEGE triften auseinander
WEGE führen aufeinander zu
WEGE kreuzen sich
WEGE sind manchmal Sackgassen
WEGE führen steil nach oben
WEGE können plötzlich absacken
WEGE verlaufen parallel
WEGE sind unendlich lang
WEGE enden früh
AUSWEGE gibt es immer
WEGE führen in Tunnels aber auch wieder heraus
WEGE sind dunkel aber auch hell
WEGE geht man schlecht allein
WEGE sind leichter zu gehen in Begleitung

WEGE sind gut zu gehen mit D I R !

Labsal

Strahlen der Sonne

Frische des Regens

Duft der Blumen

Stern des Himmels

Röte des Morgens

Kühle des Windes

Brise des Meeres

Leuchten des Mondes

Zwitschern der Vögel

Stille des Abends

Glitzern des Schnees

Farben der Blätter

Plätschern des Wassers

Einatmen des Waldes

Ruhe der Nacht

ALL DAS BIST DU FÜR MICH!

Der Ozean des Lebens

Auf dem Ozean des Lebens
fährt mein Lebensschiff dahin,
kämpft gen Wellen oft vergebens,
kann nicht einseh’n deren Sinn.

Doch es kommt die Zeit der Stille,
Wellenpeitschen ist’s genug,
es entsteht erneut der Wille
weiter machen Zug um Zug.

Doch die Ruh‘ ist trügerisch,
ist nur eine vor dem Sturm,
oft vermischt Verzweiflung sich,
fühl‘ mich klein so wie ein Wurm.

Dann in allerschlimmster Not,
wenn die Angst am größten ist,
wenn das Schiff zu sinken droht,
greif‘ ich zu dem Anker schlicht.

Auf dem Ozean des Lebens
fährt mein Lebensschiff drauf zu
und ich kämpfe nicht vergebens,
denn mein Anker, der bist DU!

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Weltreise

Die ganze Welt möcht' ich bereisen
bis in das fernste Heidenland,
das Evangelium beweisen,
von Gott erzähl'n aus erster Hand.

Das war ein großer Wunsch von dir,
doch Gott hatt' and'res mit dir vor.
Er nahm dich von der Erden hier
zu sich ins Himmelreich empor.



Dort machst du dein Versprechen wahr,
lässt Rosen regnen Tag für Tag,
bist unermüdlich für uns da,
das ist's, wofür dich jeder mag.

Und hier auf Erden, ach, wie schön!
Man kann's nicht oft genug erwähnen,
Reliquien auf Reisen geh'n,
Gläubige sich nach dir sehnen.

So hast du beides dir erfüllt,
kannst reisen und bei Jesus sein
und das Geheimnis uns enthüllt,
Therese, lass uns nie allein!