Dienstag, 13. 10. 2009

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Heute ist der zweite Tag unserer Reise. Um 8.00 Uhr haben wir unser erstes Frühstück gehabt. Es war sehr lecker: Flûtes, Marmelade, Butter, Milch bzw. Kakao, Orangensaft und für die Erwachsenen Kaffee. Anschließend, so gegen 9.00 Uhr, haben wir uns auf den Weg zum Mont Saint-Michel gemacht. Drei Stunden Fahrt waren zwar wieder anstrengend, aber es war auch interessant, sich die Landschaft anzuschauen. Als wir dem Mont näher kamen, waren wir etwas enttäuscht, denn alles schien im Nebel zu liegen, aber zum Glück hat dieser Nebel sich wieder schnell verzogen und das Erstaunen war groß, denn die Insel lag im hellsten Sonnenschein. Da wir an diesem Mittag natürlich nicht zum Essen im Foyer sein konnten, haben uns die Schwestern ein Lunchpaket mitgegeben. Auch dieses Essen war lecker: Couscous mit Fleisch, einen Apfel, eine kleine Tüte Chips und etwas zu trinken.

In kleinen Gruppen von mindestens vier Schülern durften wir die Insel erkunden. Mont Saint-Michel ist wunderschön, sehenswert und beeindruckend. Man muss diese Insel einfach mal gesehen haben. Die Gassen, die auf den Berg führen, sind sehr eng; rechts und links gibt es kleine Souvenirläden, Cafés und Restaurants. Oben auf der Höhe des Berges konnte man weit in den Atlantik schauen und man hat gesehen, dass Ebbe war. Fred, unser Busfahrer, hat uns erzählt, dass man die Zufahrtsstraße, die zum Mont führt, wieder einreißen will um zu garantieren, dass das Meer die Insel wieder wie früher umspült. Dann sollen die Besucher mit Schiffen zu der Klosterinsel gebracht werden.

Die Heimreise nach Lisieux nahm Fred nicht über die Autobahn, sondern machte uns zuliebe eine Fahrt durch die Normandie, damit wir mehr von der Landschaft bewundern konnten. So hatten wir gesehen, dass es sogar eine "normannische Schweiz" gibt, denn normalerweise ist die Normandie sehr flach aber in diesem Landstrich gibt es einige Hügel, die wohl an die Gegend der Schweiz erinnern.
Im Jugendhaus angekommen, war noch genügend Zeit um sich frisch zu machen und noch etwas auszuruhen, bevor es um 18.30 Uhr zum Abendessen ging. Das Abendessen wird immer, wie übrigens auch das Mittagessen, von einem anheimelnden Gesang der Schwestern abgerundet, was eine besondere Atmosphäre vermittelt. Begleitet werden diese Gesänge von einer Gitarre und Buschtrommeln. Da diese Schwestern die Gottesmutter verehren, schließt der Abendgesang mit dem "Ave Maria" von Lourdes ab, in französischer Sprache natürlich.
Um uns noch etwas die Beine zu vertreten, haben wir einen Abendspaziergang in Lisieux gemacht. Wir haben die angestrahlte Basilika bewundert und sind bis zum Kloster, der Eremitage, gegangen, wo das ganze Jahr über die Pilger, die nach Lisieux kommen, untergebracht sind.
Zurück im Jugendhaus kosteten wir die Zeit bis zur Bettruhe um 22.00 Uhr noch aus, d.h. rumrennen, rumtoben, rumalbern...
Ein schöner, erlebnisreicher Tag ging seinem Ende zu.

Dafina Haskay-Gasi, Anna Müller, Sarah Nola, Alisha Turbing, Nathalie Weber
(Schülerinnen der Klasse 7a)