Freitag, 16. 10. 2009

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Oh je, wecken war heute schon um 6.00 Uhr! Die bereits gepackten Koffer wurden in den Bus geladen. Danach frühstückten wir nun zum letzten Mal. Nach dem Frühstück vergewisserten wir uns noch einmal, ob alle Zimmer ok waren. Wir gingen zur Eremitage, weil Fred dort den Bus geparkt hatte. Da wir noch einige Zeit auf unseren Busfahrer warten mussten, wollten Frau Engel und noch einige Schüler sich noch einmal in der Kapelle am Schrein der Heiligen Theresia von ihr verabschieden.

Gegen 8.00 Uhr machten wir uns auf die Heimfahrt. Da es noch gut zwei Stunden bis nach Paris waren, nutzten die Schüler, die den nächtlichen Abschlussstreich gespielt hatten, die Zeit, um etwas Schlaf nachzuholen, und schliefen nun quer liegend auf den Sitzen. Frau Engel machte Beweisfotos von den Schlafenden.

Kurz vor Paris kamen wir in einen kurzen Stau, der einzige übrigens auf der ganzen Fahrt. Ein letzter Höhepunkt der Klassenfahrt war die Stadtrundfahrt durch Paris. Wir kamen an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei, wie z.B. am Palais du Louvre, an der Notre Dame, am Place de la Concorde, am Arc de Triomphe, an dem Obelisken von Luxor, am Grand Palais, am Invalidendom. Der absolute Höhepunkt war der Stopp am Eiffelturm; es waren eigentlich zwei Stopps. Der erste war am Trocadéro. Wir durften kurz aussteigen; da Anhalten hier eigentlich nicht erlaubt ist, blieben uns nur einige Minuten. Im Bus waren nur noch "Wouah-Töne" zu hören. So toll hätten wir uns den Eiffelturm nicht vorgestellt. Danach fuhr Fred hinunter zu den Marsfeldern, wo dann direkt am Fuße des Eiffelturms der zweite Stopp war. Wir marschierten mit Frau Engel an den "Händlern" vorbei, die mit kleinen oder großen Eiffeltürmen die Leute zum Kauf verlockten.
Unter dem Turm angekommen, bestaunten wir die Größe des Turmes und die vielen Verstrebungen, die ihn zusammenhalten. Leider war das Hinauffahren nicht möglich, da wir nur 15 Minuten zur Besichtigung an Zeit hatten, länger darf der Bus nicht stehen bleiben.

Anzumerken sei noch, dass von den Champs-Elysées zwei Spuren gesperrt waren, da die Milchbauern mit brennenden Strohballen demonstrierten. Deshalb gab es ein großes Polizeiaufgebot. Kurz nach Paris hatten wir nun doch Hunger. Frau Engel hatte schon vor unserer Fahrt für Essen gesorgt, schön verpackt, das wir mitnahmen (Salami, Käse, Würstchen, Gurken, sogar Äpfel). Morgens in Lisieux kauften wir dann noch frische Baguettes dazu und unserem Picknick stand nichts mehr im Weg. Allerdings ging doch das Brot aus und Felix und Frau Engel sorgten an der Raststätte für Nachschub.

Ohne Zwischenfälle ging es nun an Metz vorbei der Heimat entgegen. Als wir die Grenze überschritten hatten, schrieen alle im Chor: "Deutsch-land, Deutsch-land!"
In Siersburg wurden die Handys gezückt und die Eltern angerufen. Diese standen alle bei unserer Ankunft an der Schule parat.
Müde, aber glücklich und von den Eindrücken der letzten Tage überwältigt, fuhr jeder mit seinen Eltern nach Hause.

Jonas Behrend, Marius Condé, Markus Heinz, Marvin Jantke, Eric Rosenfeld
(Schüler der Klasse 7a)